Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel Ohne Titel
Ohne Titel

Farben brechen in den Raum, lösen Formen auf, setzen Gefühlswelten frei. Elisabeth Schwarze zieht den Betrachter tief in ihre Kompositionen hinein, lässt ihn Assoziationsketten knüpfen, die schon im nächsten Moment bereits neuen Bildern Platz machen müssen. Es sind diffuse Farb- und Form-Welten aus denen bekannte Gestalten auftauchen, ohne je länger wirklich zu verweilen. Die Flüchtigkeit einer bewegten Wirklichkeit wird zum bestimmenden Thema ihrer künstlerischen Arbeit, deren oberstes Prinzip die suchende Annäherung ist. Manchmal findet sich die Fantasie in der Spur einer Menschenfigur, andere Male in einer Landschaft. Jedes Bild, obwohl sehr unterschiedlich, wirkt dabei wie die Fortsetzung des vorangegangenen Bildes. Tatsächlich enthält jedes Bild schon den Anstoß zum nächsten.
Elisabeth Schwarze kam erst mit 40 Jahren zur Malerei. Ende der 70er Jahre begann sie aktiv Kurse zu belegen, zunächst bei der VHS, später privat bei Künstlern und verschiedenen Akademien. Die mittlerweile 68 jährige Malerin möchte nicht perfekte Formen malen. „Ich zerstöre gern Körper und schaue was übrig bleibt“ so die Künstlerin. Kultur Köln 30 zeigt Arbeiten von Elisabeth Schwarze zum zweiten Mal, schon 2000, damals im Kulturbüro am Ehrenfeldgürtel, konnten die Arbeiten der Malerin überzeugen und fanden großen Anklang.




VITA

1936  in der Mark Brandenburg geboren, Abitur,
         Ausbildung zur Med.techn. Assistentin

1979  Beginn der künstlerischen Tätigkeit
         Aktzeichnen, Malerei an der VHS
         zahlreiche Kurse bei der Akademie für Bildende Kunst in Trier

2001  Intensivstudium in Trier an der AbK in den Bereichen Zeichnen,
         Druckgrafik (Holzschnitt) und Malerei


Ausstellungen in Köln, Bonn, Villingen-Schwenningen, Trier