Andreas Bausch
Andreas Bausch

ANDREAS BAUSCH, "Das Onomatopoetikum"
Galerie im Bezirksrathaus Ehrenfeld
12. Juni bis 10. Juli 2015

Der Titel von Andreas Bauschs Malerei ist so mehrdeutig wie seine Malerei. Der Künstler lockt den Betrachter auf eine vermeitlich sichere Spur, lässt ihn jedoch oft ratlos verharren, bis er sich in eine Landschaft eingefunden hat. Das ist nicht leicht, denn die Orientierung in der "verhangenen", leicht düsteren Szenerie braucht ihre Zeit. Vieles ist nicht eindeutig. Sehen wir Wiesen, Gräben, Bäche, Bäume oder gar Personen? Der Betrachter darf sich entscheiden, was er in Bauschs Bildern sehen möchte, welche Gefühle er aus ihnen ableitet. Es obliegt seiner eigenen Imagination.
Diese "Erfindungen" der Welt bezeichnet Bausch als ein formales Spiel. Er selbst lässt sich treiben im Malprozess. Er lässt sich von seiner eigenen Arbeit überraschen, wie er betont.

Im Bezirksrathaus zeigt Bausche exemplarische Arbeiten, teils auf Leinwand, teils auf Papier.



Andreas Bausch ist 1966 in Wiesbaden geboren. Studium an den "Kölner Werkschulen" und Meisterschüler bei Professor Karl Marx. Der ausgebildete Percussionist erhielt eine Reihe Preise und Stipendien. Er blickt auf eine rege Ausstellungstätigkeit in Deutschland und Frankreich bis 1989 zurück. Andreas Bausch lebt und arbeitet in Köln.




zurück zum Archiv