Britta L.QL

Britta L.QL, "Erika unterwegs – die fiktiven Stationen aus dem Leben einer Reisenden"
Galerie im Bezirksrathaus Ehrenfeld
19. Mai bis 16. Juni 2006

Presseartikel zur Ausstellung (PDF, 326 kb)

Wie ein Comic gestaltet Britta L.QL ihre "menschlichen Momente" aus dem Alltagsleben. Sie kontrastiert ihre farbenfrohen Acryl-Darstellungen stets durch schwarze Konturen. Dieser Gestaltungsstil entrückt das dargestellt aus einer realen Welt und stilisiert eine Nebenwelt. Die parodistische Form wirkt weit präziser, als es eine wirklichkeitsnahe Darstellung mit traditionell realistischem Malstil vermag. Die Überzeichnung schlichter Alltagsbegebenheiten provoziert beim Betrachter zwiespältige Gefühle. Das, was zunächst wie die spöttische Kommentierung der Künstlerin wirkt, schlägt oftmals um in diffuse Betroffenheit. Wie ein 3-D-Bild, dass man zwischen den Fingern hin und her bewegt, kippt die Anmutung des Dargestellten stets zwischen zwei Daseinsebenen hin und her, gespeist aus Heiterkeit und Entsetzen.

Britta L.QL wurde Wesel geboren. Studium der Visuellen Kommunikation FH Münster und FH Düsseldorf, 1991 Diplom bei Prof. Glasmacher / Prof. Erlbruch. Seit 2000 viele Ausstellungen Projekte und Aufträge wie zur Gestaltung der Ausstellung "Zwangsarbeit in Köln" und "Von Navajos und Edelweißpiraten" im NS-Dokumentationszentrum Köln. Seit 2000 organisiert sie ihr Kunstschaufenster "WOTSCH-DA-WINDOW". Britta L.QL erhielt zudem mehrere Preise und Auszeichnungen.

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