Monika von Starck

MONIKA VON STARCK, "Mururoa"
Hochbunker, Köln-Ehrenfeld
29. Oktober bis 05. Dezember 2010

Monika von Starck zeigt einen Ausschnitt aus ihrem Werk der großformatigen Bilder. Es handelt sich dabei um Malerei in Öl- und Acrylfarbe. Das zeichnerische und malerische Hauptthema ist bei Monika von Starck der Mensch, seine Existenz, sein Lebensgefühl und seine seelische Situation „als Spiegel seiner Zeit“. Sie skizziert das Flüchtige des Augenblicks, um das Immerwiederkehrende, das Allgemeingültige zu erfassen. Dabei sind expressive, symbolbeladene Darstellungen unserer Gegenwart voller Endzeitstimmung entstanden. Das, was wir in diesen Bildern sehen, ist uns einerseits vertraut wie der Alltag, andererseits fremd, wie das Innenleben unserer Seele. In dieser Thematik vermischen sich Realität, visionäre Elemente und Traumbilder zu neuen Bildwirklichkeiten. Dem dynamisch abstrakten Bildaufbau entspricht die stark differenzierte, leuchtende Farbigkeit. Die für den Betrachter schonungslosen Motive schaffen mit einer oftmals grellen Farbgestaltung eine bedrohlich wirkende, mitunter aggressive Harmonie. Stilistisch lässt sich Monika von Starck nicht festlegen. Sicherlich bewegen sich ihre Arbeiten in der Spannbreite zwischen einem realistischen Expressionismus und einer stattlichen Portion Surrealismus.

Monika von Starck ist 1939 in Köln geboren, nach einem Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Köln studierte sie an den Kunstakademien Düsseldorf und Berlin Malerei. Seit 1970 ist sie freiberuflich als Malerin tätig. Monika von Starck kann seit 1966 auf eine Vielzahl von Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland in Galerien, Kunstvereinen und öffentlichen Einrichtungen verweisen. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet wie zuletzt 2008 in Baden-Baden, mit dem Otto-Mühlschlegel-Preis der Robert-Bosch-Stiftung. Zudem ist sie in zahlreichen Sammlungen vertreten. Monika von Starck lebt und arbeitet in Köln.

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